Die Arbeit im Weinberg

Die Qualität jeden Weines hat ihren Ursprung im Weinberg.

Seit Jahren wenden wir erfolgreich naturnahe Anbaumethoden an. Ein guter Wein entsteht immer im Weinberg, das war uns immer klar. So war es nur konsequent den Schritt zum biologisch-ökologischen Anbau zu vollziehen. Dies haben wir 2009 getan.

Das heißt, wir verzichten auf chemisch-synthetisch wirkende Pflanzenschutzmittel, Herbizide und Mineraldünger. Durch die Einsaat von Leguminosen sorgen wir für eine natürlich Versorgung der Böden mit dem notwendigen Stickstoff und gleichzeitig für eine bessere Durchwurzelung. Hierdurch wird des weiteren die Entwicklung eines aktiven Bodenlebens und die Humusbildung gefördert. Unterstützt wird diese Maßnahme durch die Einbringung von Kompost, Grünschnitt und eigenen Trestern.

Die Begrünung mit bestimmten Kräutern und anderen Blühpflanzen sorgt darüber hinaus für die Entwicklung einer hohen Population an Nützlingen, wie z.B. Raubmilben.

Gegen schädliche Insekten werden Pflanzenstärkungsmitteln und Pheromone (Sexualduftstoffe) eingesetzt.

Der Rebschnitt findet im Winter statt. Der Rückschnitt auf sechs - acht Augen pro Quadratmeter sorgt für eine erste Ertragsreduzierung. Das teilweise Ausdünnen der Trauben beim Austrieb, sowie nach der Blüte ist eine weitere qualitätssteigernde Maßnahme. Eine gezielte Entblätterung nach der Blüte sorgt für eine gute Durchlüftung der Reben um frühzeitige Fäulnis zu verhindern.

Die Lese erfolgt zum großen Teil von Hand, zwecks sorgfältiger Selektion.

Die Traubenverarbeitung erfolgt schonend, ohne mechanische Beanspruchung. Pumpen kommen nicht zum Einsatz.

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